Allgemeines

Oberbürgermeister Müller besucht Bundesleistungszentrum

30.06.2009 16:56

Wiesbadens Oberbürgermeister Helmut Müller (Foto rechts vor den Plänen zur Neukonzeption des BLZ) war zu Gast im Bundesleistungszentrum des Deutschen Schützenbundes, wo er sich von DSB-Geschäftsführer Jörg Brokamp (Foto links) die Pläne des viertgrößten deutschen Spitzensportverbandes zur Sanierung und Modernisierung des Geländes vorstellen ließ.

 

Bei einem Rundgang erhielt der oberste Repräsentant der hessischen Landeshauptstadt einen guten Einblick in die derzeitige bauliche Verfassung des Gebäudes.

„Mit diesem Informationsbesuch wollen wir die guten Kontakte zwischen Verband und Kommune, wie sie unser Präsident Josef Ambacher seit Jahren pflegt, fortsetzen und stärken“, so Geschäftsführer Jörg Brokamp, „Wir haben Oberbürgermeister Müller gezeigt, dass sich das Bundesleistungszentrums wahrlich nicht in einem zeitgemäßen Zustand befindet, sondern dass es notwendig ist, das BLZ zu erneuern, um optimale Trainingsbedingungen zu garantieren.“

Bei der Einsicht in die neue Konzeption und die dazugehörigen Pläne wurden speziell auch die angedachten Verbesserungen für die Behindertensportler besprochen, die damit zukünftig in der Lage sein werden, sich in Wiesbaden auf die Paralympics vorzubereiten. Olympischer und paralympischer Sport sollen mit dem neuen BLZ in Hessens Landeshauptstadt eine Heimat finden.

Mit der Unterstützung der Stadt wurde bereits im Jahre 2007 der Wurfscheibenstand „Rheinblick“ modernisiert. Ein Projekt, das die Bedeutung Wiesbadens als Sitz des Verbandes dokumentiert. Mit der Erneuerung des Bundesleistungszentrums, das durch einen Trainingsplatz für das Bogenschießen weiter aufgewertet wird, soll der zweite Schritt zur Standortsicherung eingeleitet werden.

Jörg Brokamp bot Oberbürgermeister Helmut Müller darüber hinaus an, dass die Räumlichkeiten des BLZ in Zeiten der Nichtbenutzung durch die Nationalmannschaften des Deutschen Schützenbundes gerne auch den Sportvereinen der Kommune oder Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen zur Verfügung gestellt werden könnten, was der „Ersten Mann“ der Stadt selbstverständlich gerne hörte.

Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war das 150-jährige Jubiläum, das der älteste deutsche Sportverband im Jahre 2011 begehen wird. Oberbürgermeister Helmut Müller: „Der Deutsche Schützenbund ist einer der traditionsreichsten Sportverbände in Deutschland. Wir wissen zu schätzen, dass der Verband seinen Sitz in Wiesbaden hat. Gerne entspreche ich daher dem Wunsch des DSB, am Freitag, dem 18. März 2011 zu einem Empfang der Landeshauptstadt Wiesbaden einzuladen und damit das Jubiläumsjahr in besonderer Weise zu eröffnen.“

Bereits einmal war Wiesbaden Ausrichter eines bedeutenden Ereignisses des Verbandes. Im Jahre 2001 feierte der DSB in der hessischen Landeshauptstadt sein 50-jähriges Jubiläum nach der Wiedergründung im Jahre 1951.