Landesverband

Oberpfälzer Schützenbund: Max Mückl feiert 80. Geburtstag

30.03.2023 10:35

Der Einladung zum 80. Geburtstag von Max Mückl am 22. März ist Franz Brunner gerne gefolgt. Begleitet haben den Präsidenten des Oberpfälzer Schützenbundes Herta Zeiler, Landessportleiter Ernst Adler und Rosi Lautenschlager von der Geschäftsstelle. Der Besuch bei einem der wichtigsten Funktionäre der Nachkriegszeit für den OSB, war für die langjährigen Wegbegleiter etwas Besonderes.

Foto: DSZ / Bei der Feier zum 80. Geburtstag (v.li.): Präsident Franz Brunner, Jubilar Max Mückl, Landessportleiter Ernst Adler, hintere Reihe Herta Zeiler, Tochter Antonia, Rosi Lautenschlager und Enkelin Johanna.
Foto: DSZ / Bei der Feier zum 80. Geburtstag (v.li.): Präsident Franz Brunner, Jubilar Max Mückl, Landessportleiter Ernst Adler, hintere Reihe Herta Zeiler, Tochter Antonia, Rosi Lautenschlager und Enkelin Johanna.

Neben dem Heimatverein SG 1670 Roding und der FFW Roding waren auch noch die Patrioten vor Ort. Im Namen des Verbandes überbrachte die OSB-Delegation die Glückwünsche, anschließend erzählte das DSB-Ehrenmitglied viel aus seiner ehrenamtlichen Tätigkeit. 1965 wurde er Mitglied bei der SG 1670 Roding. Schnell erkannte man sein Talent, und eine beispielhafte Ehrenamtskarriere begann. „Ich erinnere mich an das Humpenschießen in seiner Schützenmeisterzeit bei 1670 Roding“, meinte Franz Brunner. Dabei konnten die teilnehmenden Mannschaften einen besonderen Bierkrug gewinnen. „Mit dem Gewinn aus diesem Schießen haben wir unsere Schulden abbezahlt“, erzählte Max Mückl. Für den OSB, den DSB und auch für die ISSF war er über viele Jahre der „Macher“ im Schützenwesen. Die Deutsche Meisterschaften im Großkaliberschießen und 300-Meter-Gewehr hat der langjährige DSB-Bundessportleiter nach Amberg geholt. Federführend befürwortete er die Durchführung einer Bundesliga. Die Umrüstung auf elektronische Trefferauswertung der Firma Meyton hat er initiiert. Die Veränderungen im Schützenwesen des Verbandes hat Mückl mit dem Projekt OSB 2000 umgesetzt.

Bei der DM in München wurde für die Teilnehmer des OSB ein Betreuungszelt eingerichtet. Dort können sich unsere Starter vor und nach dem Wettkampf treffen. Hier sorgte Max Mückl dafür, dass auch ein regelmäßiger Austausch mit anderen Landesverbänden und dem DSB stattfinden kann. Für die Betreuung konnte er unsere frühere Vizepräsidentin Herta Zeiler gewinnen. Sie unterstützt die Schützen und seit mehr als 25 Jahren auch den Deutschen Schützenbund bei der Durchführung der Siegerehrungen. Auch für den Target Sprint setzte sich Mückl im besonderen Maße ein. 2010 fand in Hessen eine Demonstrationsveranstaltung Target Sprint statt. Mit einer Delegation der ISSF besuchte er diesen Wettkampf, um den Target Sprint salonfähig zu machen.

2010, bei den ersten Youth Olympic Games in Singapur, fand seine ehrenamtliche Tätigkeit ein plötzliches Ende. Max Mückl erlitt einen Schlaganfall. Bereits am nächsten Tag flog seine Tochter Antonia nach Singapur und pflegte ihren Vater drei Wochen lang, bis er nach Hause geflogen werden konnte. Seit dieser Zeit verfolgt er mit großem Interesse die Entwicklung im Schützenwesen. Seine Erzählungen aus den vielfältigen schießsportlichen Ereignissen sind immer noch interessant. Dabei kommt so manche Anekdote zum Vorschein, die einem ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Für die Zukunft wünschen die Oberpfälzer wie die gesamte Schützenfamilie Max Mückl alles Gute.

(Harald Strier/DSZ)

Weiterführende Links