International

Orkanartige Windböen verhindern bessere Platzierung

12.03.2003 00:00

Die Doppeltrapkonkurrenzen standen beim Weltcup der Wurfscheibenschützen in Perth (Australien) unter äußerst schlechten Witterungsbedingungen. Immer wieder einsetzende orkanartige Windböen machten die Wettbewerbe bei Damen und Herren zum reinen Glücksspiel.

 

Susanne Kiermayer (Kirchberg), die im Trap bereits mit einem dritten Rang auf dem Medaillentreppchen stand, verpasste diesmal knapp mit einer Scheibe das Finale der besten Sechs und belegte mit insgesamt 94 Treffern Rang neun. Der olympische Quotenplatz ging an die USA, die mit Kimberly Rhode den Wettbewerb gewinnen konnte. Die 135 Treffer der Amerikanerin waren diesmal nicht zu überbieten. Den zweiten Rang belegte Yi Chun Lin (Taipeh) mit 129 Treffern vor Nadine Stanton (Neuseeland), die 127 Treffer für sich verbuchen konnte.

Waldemar Schanz (Wiesbaden/Foto) begann den Wettkampf bei den Herren mit einer starken 46-er Serie, bevor es für ihn dann hieß „vom Winde verweht“. 39 und 40 Treffer in den folgenden Serien unter den extremen Witterungsbedingungen bedeuteten für den Hessen letztendlich den 16. Rang mit insgesamt 125 Treffern.

Weitaus günstigere Verhältnisse fanden die sturmerprobten Gastgeber aus Australien vor, die mit Russell Mark und dem Sieger des Trapwettbewerbes, Adam Vella, einen Doppelsieg landen konnten. Mark erzielte 183 Treffer und sicherte damit Australien den Quotenplatz für Athen 2004, während Vella immerhin noch auf 181 Treffer kam. Die Bronzemedaille in diesem Wettbewerb ging mit 178 Treffern an Binyuan Hu (China).