Bundesliga

PSV Olympia Berlin und HSG München sichern sich Bronze

11.02.2007 00:00

Im Kampf um Rang drei haben sich beim Bundesligafinale für Luftgewehr und Luftpistole heute Morgen in Paderborn der PSV Olympia Berlin und die HSG München durchgesetzt. Der fünfmalige Meister aus der Hauptstadt bezwang die Schützengilde Ludwigsburg in der Luftpistole knapp mit 3:2 und mit 5:0 gewannen die Münchner ihre Begegnung im Luftgewehr gegen ABC Münster.

 

Die Partie zwischen Berlin und Ludwigsburg entwickelte sich zu einem sehr spannenden Match, denn nach der Hälfte des Wettkampfes wurde den Zuschauern in der gut besuchten Sporthalle am Maspernplatz klar, dass sich die Entscheidung auf Position eins zwischen Florian Brunner (Ludwigsburg/Foto links) und Wojciech Knapik (Berlin/Foto rechts) zuspitzen würde.

Für Ludwigsburg waren die Positionen zwei und drei so gut wie sicher gewonnen. Christoph Schmid lag auf Position zwei gegen Stefanie Thurmann ungefährdet vorne und gewann auch am Ende deutlich mit 375:371, auf Position drei war Andreas Schneider für Ludwigsburg der schnellste Schütze und auch seine Gesamtleistung von 378 Ringen konnte von Torsten Dworzak nicht mehr erreicht werden. Obwohl der Berliner noch mehr als eine komplette Serie zu schießen hatte, stand der Sieger mit Andreas Schneider bereits fest.

Die hinteren Positionen vier und fünf waren dagegen fest in Berliner Hand, denn auf Position vier zeigte Routinier Uwe Potteck (Foto rechts) wieder einmal seine Klasse und ließ Harald Köpke (Foto links) in diesem Match keine Chance. Der Berliner Olympiasieger von 1976 erzielte beim 380:376-Sieg gleichzeitig auch das beste Ergebnis aller Teilnehmer dieser Begegnung.

Auf Position fünf hatte schließlich auch Torsten Rexin keine Mühe, mit 372:365 gegen den Ludwigsburger Dirk Ruiken zu gewinnen, der heute für Julia Hochmuth in das Team der Baden-Württemberger gerückt war.

Florian Brunner (Ludwigsburg) hatte auf Position eins seinen Wettkampf schon mit 378 Ringen abgeschlossen, als Wojciech Knapik für Berlin noch in den kompletten letzten Durchgang mit zehn Schüssen musste. Der Berliner wusste, dass er exakt 96 Ringe zum Sieg benötigen würde.

Genau diese 96 Ringe erzielte der Pole in Diensten des Rekordmeisters und der anschließende Jubel auf Berliner Seite war groß. 379:378 hieß es letztlich zwischen den beiden Spitzenschützen. Die Zuschauer hatten ein spannendes Finale um Rang drei erlebt.

Im Luftgewehr dagegen waren die Vorteile schon von Anfang an leicht auf Münchner Seite. Je länger die Begegnung lief, desto klarer wurde, dass der Sieger nur HSG München heißen konnte. An der Spitze zeigte Sonja Pfeilschifter (München/Foto links) wieder einmal ihre herausragende Klasse. Außer einer einzigen Neun in der ersten Serie standen auf der Anzeigetafel nur rote Punkte und dies bedeutete die Optimalringzahl Zehn. Mit 399 Ringen siegte die Weltklasseschützin gegen Martina Rave (Münster/Foto rechts), die mit 391 Ringen ihren Wettkampf abschloss.

Auch auf Position fünf fiel schnell eine Entscheidung, denn Ursula Tillner (Münster) erreichte in der zweiten Serie nur 94 Ringe und eröffnete daher dem erfahrenen Gewehrschützen Ferdinand Stipberger den Weg zum Sieg, den der Nationalmannschaftsschütze auch zum 390:388-Erfolg beschritt.

Einer der schnellsten auf dem Hallenparkett war Michael Winter (München), der seinen Wettkampf zügig durchzog und nach der Hälfte der Wettkampfzeit von 50 Minuten bereits mit 396 Ringen einen Maßstab gesetzt hatte, den seine Gegnerin, Pirkko Endler (Münster), nicht mehr erreichen konnte.

Damit standen drei Punkte für die HSG München fest, der Sieg war den Bayern nicht mehr zu nehmen. Rebecca Frank siegte schließlich noch mit 392:389 gegen Christina Rommel und auch das spannende Match an Position zwei zwischen Thomas Farnik (München) und Zoltan Balaz (Münster) endete mit 395:394 für den Schützen der HSG München.

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