Weltcup

Ralf Schumann erneut Weltcupsieger mit neuem Finalweltrekord

04.06.2006 00:00

Nur knapp eine Woche nachdem er in der Disziplin Schnellfeuerpistole beim Weltcup auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück mit zwei neuen Weltrekorden glänzte, verbesserte Ralf Schumann (Stockheim/Foto) seine eigene Finalbestleistung bei seinem Weltcupsieg in Mailand (Italien) noch einmal und bestätigte damit, rund anderthalb Monate vor den Weltmeisterschaften in Zagreb (Kroatien), seine derzeit herausragende Form.

 

Nach 587 Ringen im Vorkampf und 200,7 Ringen in den vier Serien der Endrunde erhöhte der dreimalige Olympiasieger den Finalweltrekord auf nun 787,7 Zähler und steigerte die Bestmarke um 1,3 Ringe.

Mit seinen 587 Ringen im Vorkampf war der Seriensieger der letzten 15 Jahre mit der Schnellfeuerpistole schon als Führender in die Entscheidung der besten Sechs gegangen und das beste Finale aller Konkurrenten führte dann zum neuen Weltrekord.

Deutlich dahinter kam Roman Bondaruk (Ukraine/780,2 Ringe) auf den zweiten Platz, gefolgt von Zhongshe Liu (China/779,9 Ringe), der die Bronzemedaille in der norditalienischen Metropole gewinnen konnte und mit seinem dritten Rang auch den olympischen Quotenplatz für seinen Verband sicherte.

Weltmeister Marco Spangenberg (Oberwallmenach) wurde mit 576 Ringen 19., Marcel Goelden (Warburg) kam 569 Zählern auf Rang 31.

In der Sportpistole der Damen feierten die chinesischen Schützinnen einen Doppelsieg, denn nach den vier Finalserien hatte Fengji Fei (793,4 Ringe) vor Ying Chen (789,0 Ringe) und Antoanet Bonewa (Bulgarien/787,3 Ringe) gewonnen.

Die Bulgarin setzte sich bei ihrem Sprung auf das Bronzepodest in einem Stechen gegen Maria Pilar Fernandez (Spanien/787,3 Ringe) mit 51,1:49,5 Ringe durch und gewann damit auch das Olympiaticket für ihren Verband.

Die deutschen Schützinnen belegten in diesem Wettbewerb Plätze im Mittelfeld. Claudia Verdicchio (Freiburg/Foto) kam mit 576 Ringen als beste DSB-Vertreterin auf Platz 19. Munkhbayar Dorjsuren (Moosach) belegte den 25. Rang. Auch sie hatte 576 Ringe auf ihrem Konto, aber eine schlechtere Schlussserie als die Südbadenerin. Mit 574 Ringen folgte Stefanie Thurmann (Frankfurt/Oder) schließlich auf dem 29. Rang.

Alle bisherigen Ergebnisse vom Weltcup in Mailand finden Sie hier.