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RWS-Jugendverbandsrunde Berlin: 96 junge Flintenschützen kämpfen zwei Tage um die begehrten Munitionspreise
Am vergangenen Wochenende trafen sich bereits zum zweiten Mal die deutschen Flintenschützen zum Endkampf der RWS-Jugendverbandsrunde beim SC Diana Berlin in Hoppegarten. Am ersten Wettkampftag war es vor allem der Dauerregen, der den Ablauf beeinflusste.

Am zweiten Tag stand der Wettkampf dann ganz im Zeichen der Finals, die den ganzen Nachmittag andauerten. Die Mitglieder des NK 1 und NK 2 nutzten die Verbandsrunde traditionell, um die Normerfüllung für den NK 1 zu bestätigen, bzw. zu erreichen.
Im Mittelpunkt standen die Mitglieder der Landeskader. Der Modus sieht vor, dass der beste Vorkampf aus dem April in Wiesbaden, sowie im Mai in Suhl zum Ergebnis aus Berlin addiert wird. Wer dann als mindestens Sechster oder Sechste das Finale der Schüler, Jugend, Juniorinnen und Junioren erreichte, hatte 250 Schuss Rottweil-Munition sicher. Bei einem Sieg im Finale waren dann sogar bis zum 1000 Schuss möglich.
Die Klasse der Schüler im Trap gewann Carolin Stüve-Kühling vom NWDSB. Sie traf 18 der 25 Geradeausscheiben und gewann mit drei Scheiben Vorsprung. Arne Krienke aus Berlin und Jannes Klein aus Brandenburg mussten ins Stechen, was der Berliner mit 1:0 für sich entschied.
Im Finale der sechs Besten bei den Jugendlichen war es Linus Dargel aus Niedersachsen der das Feld beherrschte. Bereits in den drei Vorkämpfen immer mit der besten Leistung, war er auch im Finale nicht zu schlagen. Zweiter wurde Klaas Thoß aus Brandenburg, vor dem Thüringer William Dietsch. Im Finale der Junioren war es Melando Niemkemper aus Westfalen, der den Berliner Dustin Schertel noch abfangen konnte. Er ging mit dem besten Vorkampfergebnis ins Finale. Dritter wurde Derik Huch aus Niedersachsen.
Die Klasse der Juniorinnen sicherte sich im Stechen Sarah Bucken aus Westfalen. Sie traf ebenso wie Katharina Deichmöller aus Thüringen 30 Scheiben und siegte dann im Finale mit 1:0. In der Kaderwertung NK 1 und NK 2 kam es zu einem Thüringer Dreifacherfolg. Ohne abschließendes Finale gewann Henry John vor Pius Rosenecker und Till Reichhardt.
Bei den Skeetschützen sorgte Claudius von Monschaw für eine Überraschung bei den Schüler. Zwischenzeitlich auf Platz fünf abgerutscht zeigte es er im Finale mit 23 Scheiben seine beste Leistung des Wochenendes um siegte knapp vor Arne Bruns vom NWDSB der auf 22 Treffer kam. Das Stechen um Bronze sicherte sich der Westfale Peer Middelkamp mit 3:2 vor seinem Teamkollegen Noel Berkemeyer. Bei den Jugendlichen gewann Renko Stille vom NWDSB mit sehr starken 49 Scheiben. Deutlich zurück landete der Westfale Maximilian Ostmann von der Leye auf Rang zwei. Valentin Fackler sicherte sich hier den dritten Platz. Bei den Junioren gewann Goran Jasikovic aus Brandenburg vor seinem Teamkollegen Tobias Hannecke. Platz drei ging auch hier durch Johannes Blattner nach Bayer. Isis Niels aus Westfalen siegte unangefochten bei den Juniorinnen. Lisa Florian aus Thüringen wurde Zweite vor Frida Marowski aus Brandenburg. In der Kaderwertung siegte Maximilian Seibel aus Westfalen, vor dem Thüringer Magnus Erdmann und dem Westfalen Tobias Wenzel.
Die Wanderpokale des FK-Wurfscheibe für die Teamwertung ging sowohl im Trap als auch im Skeet an die Vorjahressieger. Nach der Punktewertung aus Teilnahme und Platzierung gewannen die Westfalen im Skeet mit 305 Punkten deutlich vor Brandenburg (225 Punkte) vor Bayern, die auf 73 Punkte kamen. Im Trap ging der Pokal zurück nach Brandenburg. Das Team erreichte 166 Punkte. Überraschend Zweiter wurden die Hessen mit 124 Punkten vor Westfalen, die auf 114 Punkte kamen.
DSJ Jugendsprecher Adrian Sawitzky war eigens nach Berlin gereist um gemeinsam mit Uwe Kammer und Mike Stöcker die Medaillen und Urkunden zu verteilen und die insgesamt 20.000 Schuss zu verteilen. Danke auch an den SC Diana Berlin für einen reibungslosen Ablauf.

Bereits in drei Tagen treffen sich alle wieder zur 2. DSB Rangliste in Frankfurt/Oder. Ende des Monats geht es dann noch nach München zur Deutschen Meisterschaft. Nach diesem intensiven Monat haben sich dann alle einen ruhigeren September verdient.
Michael Eck
