Bundesliga

Schirumer Leegmoor gelingt Big Point im Abstiegskampf

14.11.2016 12:01

Aufsteiger Schirmuer Leegmoor hat im fünften Wettkampf in der Gruppe Nord der Bundesliga Luftpistole seine Chancen auf den angestrebten Klassenerhalt stark verbessert. Die Ostfriesen fuhren mit Spitzenmann Eike Frerichs (Foto) beim Heimkampf gegen Mitkonkurrent Sportschützen Fahrdorf beim 4:1-Sieg zwei Big Points im Abstiegskampf ein, die ersten Bundesligazähler des Neulings überhaupt.

Das Duell fand entsprechend der Ausgangslage auf schwachem Niveau statt. Nur drei Schützen kamen über 370 Ringe, doch die Gastgeber holten drei ihrer vier Einzelpunkte mit klarem Vorsprung. Damit liegen Schirumer Leegmoor und Fahrdorf jetzt mit jeweils 2:8-Zählern gleichauf. Ihre Konkurrenten im Abstiegskampf mussten erwartungsgemäß ihre Punkte abgeben und bleiben ohne Zähler am Tabellenende.

Der SB Broistedt bezwang den Gastgeber SSG Teutoburger Wald, der damit noch ohne Punkte ist, beim 4:1 ebenfalls an drei Einzelpositionen klar. Doch danach wurde es geradezu dramatisch.  Antje Noeske gewann gegen Alessandro Caselli erst mit 9:7 erst im dritten Stechschuss, und noch spannender machten es der Teutoburger Jakub Wasilewski und sein Kontrahent Theo Hadrath. Nach dem 365:365-Remis schossen beide zunächst jeweils drei Mal eine Neun, so dass die Entscheidung nach Zehntelwertung fallen musste. Hier setzte sich Wasilewski mit 10,7:9,8 letztlich klar gegen Hadrath durch und bescherte der SSG den Ehrenpunkt.

Vorjahres-Gruppensieger Broistedt hingegen blieb ungeschlagen und steht auch nach Einzelpunkten gleichauf mit Braunschweig an der Tabellenspitze.
Die Braunschweiger spielten ihre Favoritenrolle gegen den SV Falke Dasbach beim 4:1klar aus, und das sogar ohne ihren Spitzenmann Oleg Omelschuk. Der SV 1935 Kriftel bleibt dem Führungsduo auf den Fersen und gewann glatt mit 5:0 gegen den SV Hegelsberg-Vellmar, der damit wie die SSG Teutoburger Wald noch punktlos ist. Freischütz Wathlingen unterlag dem PSV Olympia Berlin klar auch in den Einzelduellen mit 1:4 und verlor damit an Boden im Kampf um die mögliche Finalteilnahme.

Spannung versprach vor dem Wettkampftag das Duell zwischen Sülfeld und dem SV Bassum, beide Anwärter auf einen Finalplatz. Auch leistungsmäßig lagen beide Teams dicht beieinander, doch Bassum erwies sich beim 3:2 als das bessere Quintett. Damit liegt das Team aus dem Bremer Umland jetzt mit 8:2-Zählern auf Rang fünf punktgleich mit Kriftel und Berlin, während für Sülfeld bei jetzt 4:6-Zählern der Weg zum Finale sehr weit ist.