Allgemeines

SECO II an DSB-Landesverbände ausgeliefert

02.12.2008 00:00

SECO II USB (Foto) ist ein psychologisches Test- und Trainingsprogramm, es bietet die Möglichkeit, leistungsrelevante psychische und sensomotorische Voraussetzungen für das Sport- und Bogenschiessen zu überprüfen und zu trainieren. Der Deutsche Schützenbund hat dieses Test- und Trainingsprogramm nun seinen Landesverbänden kostenfrei zu Verfügung gestellt, um seine Mitgliedsverbände bei deren Bemühen um sportliche Erfolge Ihrer Kaderschützen zu unterstützen.

 

SECO II USB basiert auf SECO I, das von Hannes Kratzer und Werner Pihaule 1996 entwickelt und in vielen Landesschützenverbänden oder privat von Schützen eingesetzt wurde. Auf Grund von zunehmenden technischen Problemen von SECO I, welches auf einer veralteten DOS Oberfläche betrieben wurde, initiierte der Deutsche Schützenbund 2006 unter der technischen Projektleitung von DSB-Leistungsdiagnostiker Guido Rudolph eine Neuauflage und damit eine Neuentwicklung, um dieses wertvolle Tool auch zukünftig mit den aktuellen Betriebssystemen und mit aktueller Hardware insbesondere im Leistungssport als empfohlenes Trainingsgerät betreiben zu können. Entwickelt wurde SECO II von 2006 bis 2008.

In Zusammenarbeit mit dem Unternehmen RIKA Sport GmbH & Co. KG, das die Weiterentwicklung mit einem namhaften Betrag gefördert hat, konnte das alte System nicht nur auf einer neue Betriebsebene installiert, sonder darüber hinaus auch in seinen Anwendungsbereichen erweitert und verbessert werden. Das Unternehmen RIKA Sport GmbH & Co. KG hat mit seinem Know-How die Weiterentwicklung auf SECO II erst ermöglicht.

Bundestrainerin für Ausbildung und Wissenschaft, Beate Dreilich, zu SECO II: „Wir müssen mit unseren diagnostischen Möglichkeiten möglichst nah an das jeweilige Anforderungsprofil unserer Schießsportdisziplinen herankommen, um noch effektiver arbeiten zu können. Das ist uns in Kooperation mit der Firma RIKA in Form des neuen SECO II-Systems für den Bereich des psychologischen Trainings gelungen. Durch die Weiterentwicklung des Systems auf USB-Basis sind wir nun zukunftsfähig und wir freuen uns über das rege Interesse seitens unserer Nationalmannschaftsschützen.“