Weltcup

Skeet-Damenwettbewerb ohne deutsche Halbfinalteilnahme

09.06.2016 18:20

Beim Weltcup der Flintenschützen in San Marino konnten die drei angetretenen Damen des Deutschen Schützenbundes im Skeetwettbewerb nicht in die Nähe des Halbfinales oder gar der Medaillen kommen.

Nach einem guten ersten Durchgang verpassten Katrin Wieslhuber (Ibbenbüren/Archivfoto) sowie Nadine Messerschmidt (Schmalkalden) in der zweiten und dritten Runde eine bessere Platzierung und fielen weit in das Mittelfeld der Konkurrenz zurück.

Vanessa Hauff (Stuttgart) war dadurch diesmal sogar beste DSB-Schützin. Die Württembergerin zeigte einen für ihre Verhältnisse konstanten Wettkampf. Zwei Mal 21 Treffer und eine 22er-Runde ergaben 64 Treffer und den 34. Rang.

Katrin Wieslhuber war am Ende mit 63 Treffern und Rang 45 hinter der Stuttgarterin. Nach 24 Treffer zu Beginn folgten aber nur 19 getroffene Scheiben in Runde zwei und damit waren alle Hoffnungen bereits vor dem letzten Durchgang begraben. Mit 20 Treffern schoss sie aus.

Nadine Messerschmidt eröffnete mit 23 Treffern, erzielte anschließend 21 Treffer, doch ihr Abschluss von 18 getroffenen Zielen zum Ende des Vorkampfs hießen im Gesamtergebnis dann Rang 48 mit 62 Treffern.

Die viermalige Weltmeisterin des Deutschen Schützenbundes in dieser Disziplin, Christine Wenzel (Ibbenbüren), war diesmal nicht am Start. Die Westfälin hatte sich ja bereits für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro (Brasilien) qualifiziert und ließ die Veranstaltung in San Marino aus.

Sutiya Jiewchaloemmit (Thailand) gewann ein Stechen um Gold mit 8:7 gegen Diana Bacosi (Italien). Ebenfalls im Stechen ging die Bronzemedaille nach einem 18:17 im kleinen Finale an Amber Hill (Großbritannien), die Ning Wei (China) bezwang.

Die Ergebnisse des Weltcups in San Marino finden Sie nach Abschluss der Wettkämpfe über diesen Link.

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