Sportpolitik

Sport als Staatsziel in das deutsche Grundgesetz

11.03.2008 00:00

Zusammen mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) setzt sich der Deutschen Schützenbund dafür ein, dass der Sport als Staatsziel in das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Einlass findet.

 

Sport hat eine herausragende gesellschaftspolitische Bedeutung und stellt die größte Bürgerbewegung Deutschlands dar. Mit mehr als 27 Millionen Mitgliedschaften in 90.000 Vereinen ist Sport quer durch alle Teile der Bevölkerung ein wichtiger Bereich des gesellschaftlichen Miteinanders. Rund fünf Millionen Menschen engagieren sich im Sport und leisten mehrere hundert Millionen Stunden ehrenamtlicher Arbeit jährlich.

Sportliche Betätigung ist Ausdruck eines gesunden Lebensstils, Sportvereine sind bedeutende Sozialisationsinstanzen insbesondere für Kinder und Jugendliche und ermöglichen darüber hinaus den Dialog zwischen den Kulturen.

Der Sport ist bereits in 15 von 16 Landesverfassungen als förder- und schützenswürdig verankert. Im Einklang mit den Forderungen des Deutschen Olympischen Sportbundes hat der Deutschen Schützenbund ein Formular auf seine Internetseite gesetzt, auf dem sich die Mitglieder des DSB für die Aufnahme des Staatsziels Sport ins Grundgesetz einsetzen können.

Das Formular finden Sie hier.

Der Deutsche Schützenbund würde sich freuen, wenn möglichst viele seiner Mitglieder an dieser Aktion teilnehmen würden, um gegenüber der Bundesregierung dieses wichtige Anliegen zu dokumentieren.