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Stiftung Deutscher Schützenbund auf Erfolgskurs

17.10.2007 00:00

Ausschließlich gute Nachrichten gab es bei den Sitzungen des Vorstandes und des Beirats der Stiftung Deutscher Schützenbund. Die Gremien tagten in der Bundesgeschäftsstelle in Wiesbaden.

 

In den Jahren 2006 und 2007 erbrachte das Stiftungskapital jeweils Zinsen in Höhe von rund 16.000 Euro. Die Förderungen gingen an das Deutsche Schützenmuseum Schloss Callenberg/Coburg, in die Jugendarbeit und an die DSB-Jim-Easton-Scholarship, mit der der Deutsche Schützenbund seit 2005 Projekte im Nachwuchsbereich des Bogenschießens unterstützt. Der Bogennationalmannschaft von Marokko war dadurch die Teilnahme an den Weltmeisterschaften 2007 in Leipzig ermöglicht worden.

Auch 2008 wird die Anschlussförderung für das Deutsche Schützenmuseum fortgesetzt, und neben dem ansehnlichen Betrag, der an die Jugend geht, wird die Stiftung den neu konstituierten „Förderverein Deutsches Schützenmuseum und Gründungsstätte des Deutschen Schützenbundes von 1861 in Gotha“ unterstützen.

Das Stiftungskapital beläuft sich derzeit auf rund 425.000 Euro. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, DSB-Präsident Josef Ambacher (Foto links), bekräftigte seine Absicht, das Kapital möglichst bald auf eine halbe Million Euro zu erhöhen. Den dazu nötigen Reigen an Zustiftungen eröffnete der Vizepräsident des Rheinischen Schützenbundes, Karl-Heinz van Eisern, der zugleich Mitglied im Stiftungsbeirat ist, mit einem Scheck über 500 Euro.

Anstelle des im April verstorbenen Mitglieds Gottfried Fritz Kuckartz wurde der frühere Wiesbadener Oberbürgermeister Hildebrand Diehl in den Stiftungsbeirat aufgenommen.

Am Rande der Sitzungen übergab DSB-Vizepräsident Jürgen Kohlheim (Foto rechts) eine Spende des Barnimer Kreisschützenbundes für das Deutsche Schützenmuseum. Die Barnimer Schützen hatten einen Fernwettkampf ausgerichtet und den Erlös im Rahmen des Brandenburgischen Landesschützentages an den DSB-Vizepräsidenten überreicht.

Beitrag und Foto: Stefan Grus