Weltcup

Weltcup Kairo: Silber und Bronze zum Auftakt

12.10.2026 12:07

Die Deutschen Athleten starten beim letzten Härtetest vor dem WM in Doha/QAT (1.-14. November) in Kairo/EGY (9.-15. Oktober) fulminant in ihre Wettkämpfe. Das Luftgewehr Mixed-Team Janßen&Ulbrich sichern sich Bronze, Christian Reitz gewinnt Silber mit der Luftpistole.

Luftgewehr Mixed-Team:
Den Anfang macht das Team Janßen&Ulbrich, die 2024 zusammen im Luftgewehr Mixed-Team Platz Vier bei Olympia belegten. Mit dem zweitbesten Ergebnis der Qualifikation zeigt Anna Janßen einmal mehr, weshalb sie inetrnational zu den besten Schützinnen der Welt gehört. Starke 317.4 Ringen (105.3, 105.8 & 106.3) standen am Ende auf der Anzeigetafel. Direkt daruner 315.0 Ringe von Maximilian Ulbrich. Mit 104.9, 104.8 & 105.3 zeigt auch Ulbrich einen guten Wettkampf, der am Ende den vierten Platz mit 632.4 Ringen und damit 0.6 Ringe Vorsprung auf Platz Fünf und den Einzug ins Finale bedeutete.
Und das Finale hatte es in sich! Im neuen Format fanden ständge Positionswechel statt, wenige Zehntel Differenz entschieden über Medaillenerfolg oder Platz Vier. Angesprochen auf das neue Final-Format, verriet Ulbrich am Mikrofon bei den Kollegen der ISSF "Nun, wir haben das neue Format inzwischen schon einige Male geschossen, es ist also nicht mehr völlig neu für uns. Ich denke, wir mögen es beide ziemlich gern. Es ist also besser als das alte Format. Für uns persönlich ist es großartig, jetzt wieder auf der Weltcup-Bühne zu stehen und eine Medaille gewonnen zu haben. Unser letzter Weltcup mit einer Medaille liegt schon einige Monate, vielleicht sogar Jahre zurück. Deshalb fühlt es sich für uns wie ein Neuanfang an – ein Auftakt für das, was noch kommt."
Anna Janßen ging im Interview schon direkt in die Analyse des Finals und merkte an: "Ich denke, wir waren beide im Finale eigentlich ziemlich ruhig. Vielleicht war das sogar ein Fehler von uns, dass wir nicht so präsent oder aktiv waren, wie man es in einem Finale sein sollte. Wir haben im Grunde genauso geschossen wie zuvor im Wettkampf, also in der Qualifikation. Daran müssen wir wirklich arbeiten. Deshalb hatten wir nicht ganz so viel Druck. Aber natürlich war es ein ziemlich spannendes Finale. Es war knapp, und vielleicht war das auch für die Zuschauer gut."
Für die Zuschauer bot sich defintiv ein spannendes Finale, welches am Ende mit einer Bronzemedaille für das deutsche Team endete.

Luftpistole Herren:
Einmal mehr gewinnt Christian Reitz auf der Weltbühne eine Medaille. Es ist - laut ISSF-Interview - die 46(!) Medaille disziplinübergreifend bei Weltcups. Dabei zeigte Reitz einmal mehr auch in der Qualifikation seine Weltklasse. 585 Ringe und Platz Drei für Christian Reitz. Das Finale verpasste Robin Walter. Finaleingang war an diesem tag 582 Ringe. Walter musste sich mit 581 Ringen und Platz 13 denkbar knapp geschlagen geben.
"Das Finale war großartig. Für mich war es schwierig, würde ich sagen. Es gab gute und schlechte Schüsse, aber keine wirklich kleinen Zehner oder große Neuner. Deshalb war es für mich etwas schwierig, im Finale konzentriert zu bleiben und gute Ergebnisse zu erzielen."
Mit dem starken zweiten Platz beim letzten internationalen Wettkampf vor der wichtigen Quotenplatz-WM im November in Doha/QAT kann Reitz sehr zufrieden sein. "Für mich ist das eine Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft. Wir haben in letzter Zeit ein bisschen experimentiert und verschiedene Dinge ausprobiert. Deshalb war es gut für mich, dass die Qualifikation so gut gelaufen ist. Im Finale gibt es noch ein paar Dinge, an denen ich arbeiten muss. Aber insgesamt ist das ein guter Schritt in Richtung Weltmeisterschaft."

Sportpistole Damen:
Den Sprung ins Finale verpassten die deutschen Sportpistole-Damen. Mit Josefin Eder, Doreen Vennekamp und Michelle Skeries schickte Bundestrainerin Claudia Verdicchio-Krause die besten drei deutschen Sportpistolen-Schützinnen an den Start. In einem starken Feld starteten Eder, Vennekamp und Skeries mit guten Leistungen im Präzisionteil. 286, 285 und 280 Ringe standen am Ende des ersten Tages auf der Anzeigetafel. Am zweiten Tag des Wettkampfs konnten alle Deutschen Athletinnen einmal mehr ihre Stärke im Schnellfeuerteil unter Beweis stellen. Angeführt von Eder, die sich nach einer starken Aufholjagd am Ende mit 295 Ringen und insgesamt 581 Ringen auf Platz 12 wiederfand, konnten Vennekamp 293 Ringe und Skeries 290 Ringe nachlegen. Vennekamp erreichte mit 578 Ringen Platz 20. Skeries reihte sich mit 570 Ringen auf Platz 38 ein. 

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