Weltcup

Weltcupfinale Saltillo: Katharina Bauer gewinnt Silber

14.09.2026 09:27

Toller Auftritt von Katharina Bauer (Raubling) und Katharina Raab (Wertach) beim Weltcupfinale in Saltillo/MEX: Bauer stürmte mit zwei beeindruckenden Siegen ins Finale und unterlag dort Marie Horackova, der tschechischen Weltmeisterin von Berlin 2023, mit 2:6 (25-27, 28-28, 28-28, 25-29). Raab schied zwar im Viertelfinale gegen Sara Lopez/COL aus, zeigte aber beim 147:148 eine Weltklasseleistung.

Foto: World Archery / Ihre Pfeile saßen! Katharina Bauer zeigte beim Weltcupfinale prächtige Leistungen, die mit Silber belohnt wurden.
Foto: World Archery / Ihre Pfeile saßen! Katharina Bauer zeigte beim Weltcupfinale prächtige Leistungen, die mit Silber belohnt wurden.

„Es ist ein Traum, der in Erfüllung gegangen ist. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, mit der Art und Weise, wie ich aufgetreten bin und geschossen habe“, sagte Bauer nach dem Finale. In dieses war sie mit beeindruckenden Leistungen eingezogen: 6:2 (29-27, 30-29, 27-29, 29-28) gegen Elia Canales/ESP im Viertelfinale, 7:1 (28-24, 28-28, 28-27, 27-26) gegen die Türkin Elif Gokkir im Halbfinale. Erst im Finale wurde die Raublingerin von Horackova gestoppt, dennoch überwog die Zufriedenheit und Stolz über das Gezeigte, das mit 15.000 Schweizer Franken belohnt wurde: „Das war ein Saisonabschluss, den man sich wünscht. Ich hatte eine schwierige Saison, habe zwar immer gute Leistungen von den Ringen gezeigt, aber es ist keine Einzelmedaille herausgesprungen. Deswegen ist das ein schöner Abschluss und motiviert mich umso mehr, weiter anzugreifen.“ Dann auch wieder mit Bundestrainer Oliver Haidn und Psychologin Dr. Grit Reimann, die Bauer explizit lobte: „Ich bin dankbar für die Unterstützung von Oliver Haidn vor Ort, der mir jeden Tag gesagt hat, dass wir es schaffen können. Und ich danke meiner Psychologin Grit Reimann, die mit mir die letzten Tage viel gearbeitet hat, damit ich in der Arena meine Leistung abrufen kann und die Abläufe dort klappen.“ Der angesprochene Bundestrainer zollte seiner Athletin ebenfalls ein großes Lob: „Das war ein weiterer großartiger Erfolg von Kathi. Sie ist unglaublich, und ich bin sehr stolz auf sie. Es ist eine große Freude, mit ihr zusammenzuarbeiten.“

Auch die zweite DSB-Akteurin vor Ort zeigte eine prächtige Leistung: Compounderin Katharina Raab zeigte bei ihrem ersten Auftritt auf der Weltcupfinal-Bühne keine Angst vor dem größten Namen im Circuit, denn sie traf auf die neunmalige Siegerin des Events, die Kolumbianerin Sara Lopez. Und beide Athletinnen schenkten sich vor der prächtigen Kulisse (Katharina Bauer: „Die Atmosphäre war super, Chapeau an Mexiko!“) nichts, Lopez gewann zwei der fünf Passen 30:29, Raab eine mit dem gleichen Ergebnis, zwei weitere endeten auf höchstem Niveau unentschieden (30:30, 29:29), sodass ein Ring zugunsten der Favoritin den Ausschlag gab. „Das Match hat mir sehr viel Spaß gemacht. Da ich nur knapp hinten lag, hat es mich motiviert, weiter sauber zu schießen und mein Bestes zu geben. Leider hat es nicht ganz gereicht, aber dieses Match hat auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. Ich möchte wieder auf so einer großen Bühne schießen.“ Zumal das Ergebnis in zwei der drei anderen Viertelfinals locker zum Einzug in das Halbfinale gereicht hätte.

Foto: World Archery / Zwei starke Botschafterin für den deutschen Bogensport: Recurverin Katharina Bauer und Compounderin Katharina Raab.
Foto: World Archery / Zwei starke Botschafterin für den deutschen Bogensport: Recurverin Katharina Bauer und Compounderin Katharina Raab.

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