Weltmeisterschaften
WM-Qualifikation Suhl: Schnellfeuerschützen sind internationale Spitzenklasse
Es ist seit Jahren die deutsche Parade-Disziplin, und das zeigte sich auch wieder einmal bei der WM-Qualifikation in Suhl: Die Schnellfeuerpistolen-Schützen des DSB sind Weltklasse und dürfen sich auch bei der WM in Doha/QAT (1. bis 14. November) etwas ausrechnen. Dann werden Florian Peter, Emanuel Müller und Oliver Geis am Start sein.

Dass sich am Ende Florian Peter, Emanuel Müller und Oliver Geis in der Qualifikation durchsetzen würden, war bereits vor der zweiten WM-Qualifikation so gut wie sicher. Zu groß war der Vorsprung des Trios auf Fabian Otto. Dass sich aber alle vier Athleten nicht zurücklehnten, sondern sich bestmöglich präsentierten, stellte Bundestrainer Detlef Glenz mächtig zufrieden: „Die Favoriten haben sich mit (sau)starken Ergebnissen durchgesetzt Ich bin sehr stolz auf mein gesamtes Team!“
Müller glänzte in Suhl mit 590 Ringen, der Bestwert von Geis waren 584 Ringe. Am stabilsten präsentierte sich aber Florian Peter, der mit 588 und 590 Ringen zwei absolute Weltklasse-Ergebnisse auf die Scheibe zauberte und am Ende in der Abrechnung der drei besten Ergebnisse exakt einen Ring (1766:1765) vor Müller lag und anschließend sagte: „Alle können sehr stolz auf ihre Ergebnisse sein, durch die Bank weg so gute Ergebnisse hatten wir länger nicht mehr. Mit meinen Ergebnissen von 588, 588 und 590 kann ich mich nicht beschweren, ich bin sehr zufrieden. Auch die Art und Weise, wie es geschossen wurde, die Technik, mit der wir seit Jahresanfang trainiert haben, zahlt sich aus.“
Europameister Geis folgte mit 1749 Ringen, und auch Otto zeigte in Suhl, dass mit ihm zukünftig zu rechnen ist, seine 578 und 582 Ringe ließen das gesamte Schnellfeuerteam zufrieden nach Hause fahren.
