Weltmeisterschaften
WM Vorderlader Eisenstadt: 25-köpfiges DSB-Aufgebot mit Ambitionen
Samstagmorgen um 4:00 Uhr startet in Lützenhardt die Reise der DSB-Vorderladerschützen nach Eisenstadt/AUT zur Weltmeisterschaft (17. bis 22. August) des MLAIC. Wie immer im deutschen Vorderlader-Lager ist der Optimismus groß, erfolgreich abzuschneiden.

Dass der Bus so weit im Süden der Republik abfährt, hat den einfachen Grund, dass der überwiegende Teil der qualifizierten Teilnehmer aus den südlichen Bundesländern kommt. Bei einem Zwischenhalt in Bayern werden dann auf der Reise ins Burgenland auch die zwölf bayerischen Teilnehmer zusteigen. Der Bus hat dann das 25-köpfige Team, die zwei „Altinternationalen“ Walter Massing und Matthias Dreisbach als Betreuer und über zwei Tonnen Ausrüstung geladen.
Mit Respekt wird die zu erwartende heiße Wetterlage gesehen, aber mit den Erfahrungswerten der letzten Veranstaltung 2018 in Eisenstadt, ebenfalls bei Temperaturen jenseits der 30°C, hat sich das Team gut vorbereitet. „Es herrscht Zuversicht, dass bei den über 60 Entscheidungen in Einzel- und Teamdisziplinen auch diesmal Titel und Medaillen zu holen sind“, sagt Leonhard Brader, der als aktiver Schütze, Delegierter und Bundesreferent Vorderlader gleich mehrere Rollen einnimmt. Die hohe Anzahl von Wettbewerben ergibt sich daraus, dass fast alle Disziplinen für Originalwaffen und separat für Reprowaffen ausgeschrieben sind. Zusätzlich sind auch Juniorenwettbewerbe und einige Kombinationsentscheidungen im Programm. Bei vergangenen internationalen Meisterschaften konnten die DSB-Teams stets 50 (!) Medaillen und mehr gewinnen.
Das deutsche Team stellt mit seinen 25 Teilnehmern übrigens bei weitem nicht das größte Kontingent: Unter den 361 Schützinnen und Schützen mit insgesamt 1733 Starts - also im Durchschnitt fast fünf Starts pro Teilnehmer – gehen Gastgeber Österreich (55) sowie Spanien (45) mit den zahlenmäßig größten Teams an den Start. Es folgen das DSB-Team sowie nahezu gleichgroße Mannschaften aus der Schweiz, den USA, Tschechien, der Slowakei, Frankreich und Schweden

Das deutsche Team in Eisenstadt
Schützen: Michael Sturm (Tüngental), Kilian Fichtl (Hausham), Andreas Stock (Lauchheim), Steffen Tuchscheerer (Würzburg), Peter Käpernick (Waakirchen), Markus Wörnle (Mittenwald), Joachim Haller (Fellbach), Ute Gretz (Bruchsal-Heidelsheim), Dr. Matthias Plöscher (Stockdorf), Leonhard Brader (Fischbachau), Andreas Wimmer (Grassau), Robert Zipperer, Hans Zipperer (beide Stuttgart), Raimund Zellner (Feldkirchen), Norbert Neumann (Bischofsheim), Thomas Klaner (Kirchhain), Günter Kunz (Erzhausen), Reiner Holla (Bischofsheim), Martin Prossel (Burgkirchen), Tania Heber (Draisendorf), Lorena Schneider (Egesheim), Angelika Nolte (Alvesloe), Franz Lotspeich (Steinheim-Söhnstetten), Armin Grübl, Sabrina Rager (beide Niederwinkling)
Betreuer: Leonhard Brader, Walter Massing, Matthias Dreisbach
