Bundesliga

Zweigeteiltes Tabellenbild im Süden der Bundesliga Luftgewehr

30.11.2015 12:21

Nach dem vierten Wettkampfwochenende präsentiert sich die Bundesliga Luftgewehr in der Gruppe Süd zweigeteilt. An der Spitze stehen fünf Vereine, die über ein positives Punktekonto verfügen und sich Chancen auf die Teilnahme an der Endrunde ausrechnen, von Platz sechs bis zwölf geht es um die Platzierungen im Mittelfeld und die Vermeidung des Abstiegs in Liga zwei.

Mit zwei Siegen gegen die bisherigen beiden Erstplatzierten SG Coburg und KKS Königsbach hat Germania Prittlbach um Spitzenschützin Isabella Straub (Foto) seine Chance auf ein Finalticket deutlich erhöht. In eigener Halle bezwangen die Prittlbacher zunächst den amtierenden Deutschen Meister SG Coburg mit 4:1 und setzten sich dann auch gegen KKS Königsbach mit 3:2 durch.

1:2 lag der Titelverteidiger, der diesmal ohne Verstärkung aus dem Ausland antrat, gegen Prittlbach zurück, bevor in zwei Stechen die endgültige Entscheidung über den Gesamtverlauf der Partie fallen musste. Isabella Straub (397:394 gegen Jürgen Wallowsky) und Anna-Lena Kinateder (391:389 gegen Loren Gluth) hatten für Prittlbach und Katharina Stang (391:390 gegen Julia Bauer) für Coburg gepunktet.

Beide Shoot-offs gingen jedoch durch Yvonne Jaekel sowie Juho Kurki mit 10:9 an die Germania und damit hatte die SG Coburg zum ersten Mal in dieser Saison den Schießstand als Verlierer verlassen. Der Meister, der im zweiten Match den SV Affalterbach mit 3:2 bezwang, bleibt trotz der Niederlage mit 12:2 Punkten an der Tabellenspitze.

Mit jeweils 10:4 Zählern stehen gleich vier Teams auf den Rängen zwei bis fünf, die alle gute Karten auf die Teilnahme am Bundesligafinale im Februar in Rotenburg an der Fulda haben. Neben Prittlbach und KKS Königsbach sind es die beiden Traditionsmannschaften aus München, die beide an diesem Wochenende ungeschlagen blieben.

Der Bund München siegte gegen die Singoldschützen Großaitingen und die SSG Dynamit Fürth jeweils mit 3:2, Lokalrivale HSG setzte sich mit zwei Siegen von 4:1 gegen die SSVG Brigachtal und die Großaitinger durch.

Hinter vier Mannschaften, die mit 6:8 Punkten im Mittelfeld stehen – dies sind derzeit SSG Dynamit Fürth, SV Petersaurach, SG Waldkraiburg und SSVG Brigachtal – muss der SV Affalterbach, Meister in den Anfangsjahren 1998 und 1999 sowie noch einmal 2004, in den noch ausstehenden vier Begegnungen mit 4:10 Punkten erhöhte Vorsicht walten lassen.

Nur zwei Zähler dahinter, und damit noch lange nicht abgeschlagen, liegen die Singoldschützen Großaitingen, die gegen Der Bund München beim knappen 2:3 vor einer Überraschung standen, und der SV Schopp mit jeweils 2:12 Zählern auf den beiden letzten Tabellenplätzen.

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