Olympische Spiele

Olympia in Deutschland: NRW mit Bürgerbefragung

12.03.2026 11:52

Nach München folgt nun Köln Rhein-Ruhr: Bis zum 19. April können wahlberechtigte Bürger der 17 NRW-Kommunen, in denen sportliche Wettbewerbe stattfinden sollen, darüber abstimmen, ob sie generell für oder gegen die Spiele sind. Abstimmungen erfolgen in Aachen, Bochum, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Gelsenkirchen, Herten, Krefeld, Leverkusen, Mönchengladbach, Monheim, Oberhausen, Pulheim, Recklinghausen, Wuppertal sowie Köln als "Leading City".

Nachdem die Münchner mit über 66% für Olympische Spiele in ihrer Stadt 2036, 2040 oder 2044 stimmten, erhoffen sich der Deutsche Olympische Sportbund und die Verantwortlichen in Nordrhein-Westfalen ein abermaliges positives Votum. Denn eine breite gesellschaftliche Akzeptanz sowie ein positives Stimmungsbild in der Bevölkerung sind wichtige Faktoren.

Dabei geht es zunächst um den internen Wettstreit zwischen den deutschen Bewerbern Berlin, Hamburg, Köln Rhein-Ruhr und München, der am 26. September bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB in Baden-Baden endet. Denn dort legen sich die Delegierten auf den deutschen Bewerber fest, der dann in das internationale Rennen geht.

Nach dem Referendum in NRW folgt noch eine Bürgerbefragung in Hamburg (31. Mai), Berlin kann dagegen aus Gründen der eigenen Verfassung kein Referendum durchführen. Bis zum 4. Juni müssen die vier Kandidaten ihre finalen Konzepte einreichen.

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