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Target Sprint Dortmund: Auftakt zur Deutschland Trophy
Bei voraussichtlich besten Wetterbedingungen fällt am 18./19. April der Startschuss zur Target Sprint Deutschland Trophy: In Dortmund-Aplerbeck kommen die am schnellsten laufenden Sportschützen zusammen, um sich auf der ersten von insgesamt vier Stationen miteinander zu messen und Punkte für das große Finale in München zu sammeln.

Natürlich sind auch die deutschen Top-Athleten am Start, die bei der Weltmeisterschaft 2025 in Kairo alle Titel abräumten. Beispielsweise die Dreifach-Weltmeister Jacob Hofmann (Männer) und Alena Weinmann, die als Juniorin im Einzel, Mixed und Team Gold in Ägypten gewann und sich nun einer neuen Herausforderung stellt: „Ich freue mich sehr auf die ersten Wettkämpfe, vor allem jetzt in Aplerbeck. Die Zeit zwischen der WM und dem ersten Wettkampf Mitte April ist schon eine lange und ich freue mich auf das Messen mit den Anderen, vor allem da ich jetzt in der Damenklasse I starte, wird das nochmal extra spannend.“
Auch wenn die World Tour Events, u.a. der Heim-Wettkampf in München (28.-30. Mai), sowie die EM in Italien (1.-3. August) die Höhepunkte in diesem Jahr sind, streicht Weinmann die Bedeutung der Deutschland Trophy für sich und ihre Sportart heraus: „Die Deutschland Trophy ist mir schon sehr wichtig, da sie nicht nur Qualifikationsrennen für die internationalen Wettkämpfe darstellen, sondern auch aufgrund der neu eingeführten Eliteläufe mit dem Kampf um das gelbe Trikot.“ Bei den neu eingeführten Eliteläufen kämpfen die acht schnellsten Athleten aus den Altersklassen Jugend, Juniorinnen und Damen bzw. Jugend, Junioren und Herren nach dem ersten Wertungslauf gegeneinander. „Das ist vor allem für die jüngeren Altersklassen ein weiterer Ansporn und auch hilfreich, um von den Älteren lernen zu können“, so Weinmann, die ihre Ziele für die Saison folgendermaßen umschreibt: „Ich möchte erst einmal in der neuen Altersklasse ankommen und dort Fuß fassen. Und natürlich möchte ich auch bei den internationalen Wettkämpfen starten und bei der EM Teil des deutschen Teams sein und hier für den ein oder anderen Podestplätze sorgen.“
Auch Hofmann brennt auf den Saisonstart: „Ich habe mich sehr lange in Kenia vorbereitet und möchte auch zeigen, dass ich dort hart trainiert habe. Ehrlich gesagt brauche ich aber noch etwas Zeit, um mich wieder an das schnelle Schießen zu gewöhnen. Gerade dafür ist die Wettkampferöffnung natürlich wichtig, um Praxis zu sammeln, neue Abläufe zu trainieren und diese dann im Wettkampf umzusetzen.“ Hofmann, der bei der WM im vergangenen Jahr die Männer-Konkurrenz dominierte, möchte sein taktisches und läuferisches Repertoire erweitern: „Ich war etwa viereinhalb Wochen im Höhentraining in Kenia. Ich bin der Meinung, dass das eine wichtige Stellschraube ist, um mich weiter zu verbessern und schnellere Zeiten zu erreichen. Außerdem denke ich, dass ein von Anfang an schnelleres Rennen selektiver wäre und genau das eine Renntaktik ist, die ich in Zukunft gerne ausprobieren möchte.“ Und wer Weltmeister ist, hat den Anspruch, auch Europameister zu werden: „Natürlich soll das Ganze auch beim Saisonhighlight gezeigt werden. Nach dem WM-Titel möchte ich auch den Europameistertitel gewinnen, das ist das Hauptziel.“

Doch zunächst gilt das Augenmerk der Deutschland Trophy in Dortmund-Aplerbeck. Weitere Stationen der Deutschland Trophy sind Ulm (9./10. Mai), Steinwenden (27. Juni) und Lebach (22./23. August), ehe in München das Finale der Deutschland Trophy steigt (4.-6. September).
