Weltcup

Weltcup Almaty: Elf DSB-Flintenschützen am Start

30.04.2026 14:52

Fünf Skeet- und sechs Trap-Schützen nehmen am Flinten-Weltcup im kasachischen Almaty (4. bis 10. Mai) teil. Es ist der zweite Weltcup einer langen Saison, aber quasi der internationale Saisonauftakt für die DSB-Wurfscheibenfraktion.

Foto: DSB / Felix Haase - hier beim Klimatraining auf Malta - kehrt in Almaty in das deutsche Skeet-Weltcupteam zurück.
Foto: DSB / Felix Haase - hier beim Klimatraining auf Malta - kehrt in Almaty in das deutsche Skeet-Weltcupteam zurück.

Schließlich war beim Weltcup-Auftakt in Tangier/MAR Ende März lediglich Valentina Umhöfer am Start, sodass für das Flinten-Team erst in Almaty die Saison so richtig beginnt. Umhöfer ist auch dieses Mal wieder dabei, zudem die beiden Paris-Olympioniken Sven Korte und Kathrin Murche.

Trap-Bundestrainer Uwe Möller schickt ein junges Team an den Start, vor allem im Männer-Bereich. Einer der Athleten ist Tim-Luka Schmidt, der sich mit seinen Teamkollegen u.a. im Trainingslager in Lonato vorbereitete und gespannt auf das Wettkampfjahr 2026 blickt: „Der Jahresplan ist dieses Jahr ausnahmsweise nicht ganz so vollgestopft wie sonst. Wir beschicken dieses Jahr vier Weltcups/IWKs und natürlich unsere nationalen Wettkämpfe. Dazu kommen natürlich aber auch noch die EM bzw. WM im Oktober und November. Da diese Saison sehr lange geht, haben wir das Training für dieses Jahr sehr langsam angefangen um möglichst lange nach hinten raus die Leistung halten zu können.“ Schmidt ist in seinem ersten Männer-Jahr, schnupperte aber bereits 2025 bei der WM bei den Erwachsenen rein: „Natürlich bin ich "frisch" bei den Männern, aber ungewohnt ist es keinesfalls. Wir haben ein sehr starkes und enges Team, welches ermöglicht, dass es sich niemals irgendwo ungewohnt anfühlt. "Welpenschutz" gibt es nicht! International weht ein ganz anderer Wind und dem muss sich jeder bewusst werden. Das ist Leistungssport!“

So sieht es auch bei Skeetschütze Felix Haase aus. Der war schon vor über zehn Jahren im Weltcup-Geschehen dabei, wurde im Vorjahr aber nicht für internationale Einsätze berücksichtigt: „In den letzten Jahren hat meine Vorjahresleistung nicht gereicht, um an den Weltcups teilzunehmen. Dieses Mal hat es gereicht“, erläutert der 31-Jährige die Situation. Um optimal vorbereitet in die Saison zu gehen, haben Haase & Co im ersten Drittel des Jahres bereits einiges hinter sich: „Bis Ende April haben wir einen Großteil der Schusszahlen schon durch, danach haben wir kaum noch Zeit, nennenswerte Schusszahlen zu absolvieren aufgrund der Wettkämpfe und der notwendigen Regeneration.“ Haases intensive Trainingsphase sah u.a. zwei Klimatrainings in Malaga und auf Malta vor, um bei klimatischen guten Bedingungen bestmöglich die Technik vorzubereiten.“ In Almaty wird die Vorbereitung erstmals im internationalen Wettkampf auf die Probe gestellt, Höhepunkte der Saison sind die Europameisterschaft in Athen/GRE (28. September bis 12. Oktober) und - derzeit noch so geplant - die Weltmeisterschaft in Doha/QAT (1. bis 15. Oktober).

Das deutsche Team in Almaty
Skeet: Valentina Umhöfer (Saal an der Saale), Felix Haase (Oerlinghausen), Christopher Honkomp (Emstek), Sven Korte (Ibbenbüren), Tim Krause (Eppelheim)
Trap: Nadine Halwax (Benediktbeuern), Kathrin Murche (Elsnig), Alexander Engeln (Weißenfels), Marius John (Friemar), Marco Kroß (Torgau), Tim-Luka Schmidt (Subzow)
Betreuer: Katharina Bechtel, Uwe Möller, Tino Wenzel, Mike Stöcker, Ralf Lewandowski

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