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Target Sprint München: Lisa Enderle & Lukas Bürki gewinnen gelbe Trikots
Vom 4. bis 6. September 2026 strömte die nationale Elite des Target Sprints in die bayerische Landeshauptstadt. Die Target Sprint Arena der Königlich privilegierten Hauptschützengesellschaft (HSG) München war der Schauplatz für das mit Spannung erwartete Finale der Deutschland Trophy Target Sprint (DTTS). Da das Event gleichzeitig als Bayerische Meisterschaft gewertet wurde, war hochkarätiger Sport vorprogrammiert. Die großen Gewinner hießen Lisa Enderle (SG Schützenlisl Englschalking) und Lukas Bürki (Hubertus Alpenjäger Haibach).

Insgesamt gingen 79 Teilnehmer bei den Einzelrennen an den Start, um die Gesamtsieger der Turnierserie zu ermitteln. Trotz leichter Wetterkapriolen – am ersten Wettkampftag regnete es vormittags noch leicht, bevor es sich auf warme 23 Grad aufklarte – präsentierte sich die Strecke in einem gut präparierten Zustand. Die Sportlerinnen und Sportler ließen sich vom morgendlichen Regen keineswegs bremsen und gingen hoch motiviert in die Wettkämpfe.
Voller Einsatz auf und neben der Strecke
Ein solches sportliches Großevent lässt sich nur durch starke Partnerschaften und tatkräftige Unterstützung realisieren. Ein besonderes Highlight im Organisationsteam: Der DSB-Bundesreferent für Target Sprint und Sommerbiathlon, Ralf Jaep, ließ es sich nicht nehmen, den ausrichtenden Bayerischen Sportschützenbund (BSSB) höchstpersönlich vor Ort zu unterstützen. Er übernahm eigenhändig die Zeitnahme der Wettkämpfe und garantierte damit eine absolut professionelle und präzise Erfassung der sportlichen Höchstleistungen.
Spannende Wettkämpfe von den Einzelrennen bis zum Single-Mixed
Das dreitägige Event bot ein volles und abwechslungsreiches Programm. Neben den klassischen Einzelrennen und den Team-Entscheidungen im Single-Mixed lag der Fokus vor allem auf den prestigeträchtigen Elite-Läufen.

Für diese Königsklasse qualifizierten sich nur die absolut Besten: Die Top 8 männlichen und die Top 8 weiblichen Teilnehmer der Vorrunden lösten das Ticket für das Elite-Finale. Hier ging es um alles oder nichts, denn auf die Sieger wartete das begehrte Gelbe Trikot des Spitzenreiters – eine Trophäe, die die Gewinner als bleibende Erinnerung an ihren Gesamtsieg mit nach Hause nehmen durften. Am Ende hießen Lisa Enderle (SG Schützenlisl Englschalking) und Lukas Bürki (Hubertus Alpenjäger Haibach) die verdienten Sieger. Das Duo siegte nicht nur im Elitelauf in München, sondern hatte bei den Stationen davor bereits drei Wettkämpfe gewonnen. Enderle gewann ungeschlagen mit 40 Punkten vor Milia Kußmaul (30 Punkte, SV Bondorf) und Julia Enderle (23 Punkte, SG Schützenlisl Englschalking), Bürki hatte am Ende mit 48 Punkten doppelt so viele Zähler wie Luca Göhmann (24 Punkte, SV Schorborn), Dritter wurde Philipp Umland (14 Punkte, KKSV Wendisch Evern).
In den Gesamtwertungen gab es sowohl hauchdünne Entscheidungen als auch souveräne Sieger. Am Ende jubelten folgende Sportlerinnen und Sportler über den Gesamtsieg:
Schüler weiblich: Ida Cruchten (Vorwaldschützen Renholding)
Schüler männlich: Emil Sandi (SG Immergrün Aising)
Jugend weiblich: Milia Kußmaul (SV Bondorf)
Jugend männlich: Julian Grundler (Edelweiß Siegritz)
Juniorinnen: Lisa Enderle (SG Schützenlisl Englschalking)
Junioren: Lukas Bürki (Hubertus Alpenjäger Haibach)
Frauen: Alena Weinmann (SC Gosheim)
Männer: Dominik Hermle (SC Gosheim)
Frauen II: Lisa Korst (Biathlonteam Saarland)
Männer II: Peter Hansen (BSV Aplerbeck)
Frauen III: Anita Cruchten (Vorwaldschützen Renholding)
Männer III: Stephan Diehl (Biathlonteam Saarland)
Frauen IV: Claudia Sautter (HSG München)
Männer IV: Biathlonteam Saarland)
Hexenkessel in der Target Sprint Arena
Nicht nur auf der Strecke, sondern auch am Streckenrand wurde Spitzenleistung geboten. Die zahlreichen Zuschauer sorgten für eine fantastische Kulisse. Jeder einzelne Athlet wurde lautstark mit großen Glocken und lauten Ratschen angefeuert, was die Stimmung in der Arena zum Kochen brachte und die Läufer zu echten Höchstleistungen peitschte. Das Finale 2026 der Deutschland Trophy hat einmal mehr gezeigt, wie viel Spannung, Begeisterung und Potential in dieser dynamischen Sportart stecken.
