Tradition
75 Jahre Wiedergründung DSB: Historie der Oberpfälzer Böllerschützen
Die Schützentradition und das Brauchtum ist neben dem Sport ein fester und wichtiger Bestandteil der Schützenkultur im Deutschen Schützenbund, in den Landesschützenverbänden und ihren Untergliederungen. Schützentraditionen und Bräuche können dabei sehr unterschiedlich sein, wie die verschiedenen Beiträge der Landesverbände zeigen, die das gesamte Jahr über zum 75-jährigen Jubiläum der DSB-Wiedergründung veröffentlicht werden. Dieses Mal ist der Oberpfälzer Schützenbund an der Reihe, der ausführlich von der Entstehung seiner Böllerschützen berichtet.

So wie die Entstehung des Oberpfälzer Schützenbundes hat auch die Entstehung der Oberpfälzer Böllergruppen zwei Wurzeln. Die erste Wurzel im Verband war die im Jahr 1983 gegründete Böllergruppe bei den Auerhahnschützen in Steinberg. Die zweite Wurzel, die Entstehung des Oberpfälzer Böllerschützentreffens, ist untrennbar mit dem Werdegang der Böllergruppe der Murachtaler Schützen, die1993 gegründet wurde, verbunden. Daraus entstand das Oberpfälzer Böllerschützentreffen, das 1998 zum ersten Mal im Freilandmuseum Neusath durchgeführt wurde. Beide Gruppen haben dafür gesorgt, dass das Böllerschießen in der Oberpfalz ein fester Bestandteil im Schützenwesen, in der Traditions- und Brauchtumspflege geworden ist.
In der Zwischenzeit sind im Oberpfälzer Schützenbund 20 Böllergruppen beheimatet, die regelmäßig Böllertreffen in der Oberpfalz und weit darüber hinaus besuchen. Es werden immer wieder neue Böllergruppen gegründet und auch jüngere Schützen interessieren sich für das Böllerschießen.
Die nachfolgenden Aufzeichnungen des Schützenmeisters Helmut Hummel von der Schützengesellschaft Auerhahn Steinberg und des Landesböllerreferenten Christoph Zinkl von den Murachtaler Schützen können dies eindeutig belegen.

Es begann mit der Gründung der Böllergruppe der Schützengesellschaft Auerhahn Steinberg
Bei einem Vereinsausflug der Schützengesellschaft Auerhahn Steinberg e.V. im Jahre 1981 nach Zell am See in Österreich sahen die Steinberger Schützen zum ersten Mal den Auftritt einer Gruppe von Böllerschützen mit Schaftböllern. Am Abend ergab es sich, dass man mit den Österreichern ins Gespräch kam. Besonders Schützenbruder Hubert Hummel fing sofort Feuer und sagte: „Sowos brauchma in Stammberch a....!“. Wieder zuhause war nach einiger Zeit der ganze Verein begeistert von der Idee einer eigenen Böllergruppe. Der Beschluss war gefasst und sofort mussten Böller her.
Es wurde mit den Österreichern Kontakt aufgenommen und der Hersteller ausfindig gemacht. Im Winter 1982 unternahm eine kleine Gruppe mit einer ungefähren Wegbeschreibung und dem Hausnamen „Lockabauer“ erneut eine Fahrt in den benachbarten Alpenstaat. Es wurde der erste Schaftböller gekauft, der jetzt im Schützenheim ausgestellt ist. Bis zum ersten eigenen Böllerschuss mussten jedoch noch einige weitere Hürden genommen werden, die damals nicht so einfach waren. Es gab im Verein keine Gleichgesinnten, die man hätte fragen können. Den Behörden war zwar das Schießen der Kriegervereine mit ihren Kanonen bekannt, dem Böllerschießen begegnete man aber mit Skepsis. Vom Landratsamt ist eine Genehmigung zum Schießen und dem Erwerb von Böllerpulver notwendig. Grundlage hierfür ist die Böllerprüfung. Anfang 1982 legten deshalb die ersten zehn Böllerschützen die Böllerprüfung im Gemeinschaftshaus in Wackersdorf ab: Josef Bittlinger (damals 1. Schützenmeister), Josef Beer, Hans Distler, Josef Galleneder, Ludwig Gräf, Hubert und Xaver Hummel, Reinhard und Karl Öchsner sowie Manfred Wagner.
Die erste Pulvergenehmigung des Landratsamts wurde damals auf den Verein ausgestellt. Das Pulver wurde in kleinen Mengen beim Waffengeschäft Mändl in Teublitz gekauft und erst vor dem Schießen an die Böllerschützen ausgegeben. Ein Böller allein macht aber noch keine Gruppe, es mussten noch weitere her. Dies war nicht so einfach. Zum einen gab es damals die begehrten Böller nicht überall zu kaufen so wie heute, in der Oberpfalz schon gar nicht, und zum andern saß das Geld auch nicht zu locker. Hubert Hummel, ein gelernter Dreher, brauchte seinen Bruder Xaver, einen gelernten Wagner, nicht lange zu überreden und die beiden begannen mit dem Böllerbau. Innerhalb eines Vierteljahres wurde ein eigenes Modell eines Schaftböllers entwickelt. Natürlich unter ständiger Aufsicht der Böllerkameraden, die sich in regelmäßigen Abständen in der Werkstatt am Hirmerhof sehen ließen und mit Rat, Tat und „Naabecker Hell“ das Entstehen des Böllers verfolgten.
Im Juni 1982 wurde der erste funktionstüchtige Böller vom Beschussamt München beschossen. Karl Öchsner war der erste stolze Besitzer. Bis zum August wurden vier weitere Schaftböller fertiggestellt und bis zum Jahresende noch einmal vier. Am 5. August 1982 wurde vom Landratsamt Schwandorf die erste Schießerlaubnis ausgestellt. So konnten am 15. August 1982, beim Fest der Schützengesellschaft Zimmerstutzen Klardorf, unter Böllerhauptmann Josef Bittlinger die Böllerschützen Josef Beer, Josef Galleneder, Hubert Hummel, Reinhard und Karl Öchsner ihren ersten Auftritt absolvieren. Es konnte fortan bei kirchlichen und weltlichen Festlichkeiten im Landkreis Schwandorf geböllert werden. Geschossen wurde bei Hochzeiten, an runden Geburtstagen, nach der Christmette an Weihnachten, an Silvester, bei Fahnenweihen, an Heldengedenktagen, beim Fronleichnamszug usw. 1983 wurde die Böllergruppe als Sparte des Schützenvereins gegründet und im Verein eingeführt. Im April zählte der Verein bereits 15 geprüfte Böllerschützen. Am 4.1.1984 wurde die erste Böllersitzung abgehalten, die seitdem bis heute an jedem ersten Mittwoch im Monat stattfindet. Am 18.1.1984 wurde von der Vorstandschaft des Schützenvereins die Böllergruppe als Sparte genehmigt. Offizieller Name: Schützengesellschaft Auerhahn Steinberg, Sparte Böllerschützen. Als Spartenleiter wurde Reinhard Öchsner bestimmt, Böllerhauptmann war Josef Bittlinger. Am 2. Mai 1984 wurde zum ersten Mal ein Übungsschießen abgehalten, um die Handhabung mit Böllern nach Kommando zu üben. Bis heute finden jährlich fünf Übungsschießen statt, von denen drei Pflicht sind und ohne die ein Böllerschütze nicht an öffentlichen Auftritten teilnehmen darf. Die beim Üben erlernte sichere Handhabung des Geräts, das einheitliche Erscheinungsbild und die Disziplin beim Schießen, waren schon immer ein angestrebtes Ziel der Steinberger Böllerschützen.
Um Versager bei den Auftritten zu vermeiden, wird besonderes Augenmerk auf die Funktionstüchtigkeit und die Sauberkeit des Schießgeräts gelegt. Diese wurde vom Hauptmann regelmäßig geprüft. Bei jedem Versager musste ein Zehner als Strafe in die Böllerkasse gezahlt werden, vom Spott der Böllerkameraden ganz zu schweigen. Schnell sprach sich das Neue in der Region herum. Immer öfter wurden die Böllerschützen zu allen möglichen Festen und Feiern eingeladen. Bei der Sonderböllersitzung am 27.11.1985 wurde Reinhard Öchsner zum neuen Böllerhauptmann gewählt. Der bis heute bedeutendste Auftritt der Steinberger Böllerschützen war der Ehrensalut am 05.06.1986 anlässlich des 60. Geburtstags des Fürsten von Thurn und Taxis. Vor über 5000 geladenen Gästen und direkt neben der Ehrentribüne wurden 21 Schuss abgefeuert.
1988 zählte die Gruppe bereits 23 Mitglieder, von denen ca. 20 ihren eigenen Schaftböller hatten. In den folgenden Jahren nahm das Böllern geregelte Formen an und die Auftritte wurden immer gekonnter und disziplinierter abgewickelt. Besonders zu erwähnen sind die Auftritte bei den Nordgautagen in Oberviechtach, Mitterteich und Erbendorf, das Musikfest in Steinberg am Rofan in Österreich, das Schlossfest in Diez a. d. Lahn, die Fahnenweihe in Hohenburg, das Geburtstagschießen beim Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg, die Volksfesteröffnung in Dachau und das Schießen für Innenminister Herrmann in Rettenbach, die uns weit über die Landkreisgrenze hinaus bekannt gemacht haben.
Regelmäßig werden das im Jahr 1998 neu aus der Taufe gehobene „Oberpfälzer Böllerschützentreffen“ und auch alle anderen Böllerschützentreffen der Region besucht. Im Jahr 2003 feierte die Schützengesellschaft Auerhahn Ihr 50-jähriges Gründungsfest, und die Böllergruppe wurde 20 Jahre alt. Aus diesem Anlass übernahmen die Steinberger Böllerschützen die Ausrichtung des 6. Oberpfälzer Böllerschützentreffens auf dem Festgelände am Steinberger See. Daran beteiligten sich 52 Böllergruppen mit ca. 350 Böllerschützen und 15 Kanonen.
2018 beim Bundeskönigsschießen in Schwandorf wurden die Ehrengäste, die Delegationen der 20 Landesverbände des Deutschen Schützenbundes und die Gauvereine des Schützengaues Schwandorf, nach dem Festzug von den Böllergruppen Auerhahn Steinberg und der Böllergruppe Bergschütz Pittersberg unter der Leitung von Böllerhauptmann Reinhard Öchsner mit zahlreichen Böllerschüssen empfangen. 2025 wurde Jürgen Maier zum neuen Böllerhauptmann gewählt. Reinhard Öchsner musste das Amt nach 40 Jahren abgeben. Für seinen unermüdlichen Einsatz wurde er deshalb zum Ehrenböllerhauptmann ernannt.
Neben den Aktivitäten der Böllergruppe, die rein mit dem Böllerschießen zusammenhängen, dürfen auch die sonstigen Unternehmungen der Böllergruppe nicht unerwähnt bleiben. Sie dienen zur Förderung der Kameradschaft und der Geselligkeit und machen einfach Spaß. So finden zum Beispiel alljährlich ein dreitägiger Hüttenaufenthalt, ein Grillabend und ein Jahresabschlussessen Platz im umfangreichen Terminkalender der Steinberger Böllerschützen.
Gründung der Murachtaler Böllergruppe 1993 und des Oberpfälzer Böllerschützentreffens 1998
Nachdem einige Jahre in der Gemeinde Niedermurach kein Böllerschütze mehr zur Verfügung stand, entschlossen sich einige Mitglieder der Murachtaler Schützen dieses alte Brauchtum wieder aufleben zu lassen, und gründeten 1993 eine Böllergruppe.
Im Jahre 1994 konnten die Murachtaler Schützen ihr 25-jähriges Gründungsjubiläum begehen. Diese Gelegenheit nutzte die Böllergruppe, um in Niedermurach ein erstes kleines Böllerschützentreffen mit ca. 60 Böllerschützen und drei Kanonen zu organisieren. Damals wurde wohl die gedankliche Saat ausgebracht, die letztendlich in das Oberpfälzer Böllerschützentreffen mündete.
Nachdem sich die „Böllerer“ durch ihre Übungsschießen und Aktivitäten kontinuierlich verbesserten, wuchs der Wunsch, dieses Können auch einem größeren Publikum zu präsentieren.
Mangels Einladungen zu Böllerschützentreffen kam bei einem Böllerschützenstammtisch im Gasthaus Gillitzer die Idee auf, selbst ein Böllerschützentreffen zu organisieren. Am Ende des Abends stand fest, dass versucht wird, ein solches im Freilandmuseum Neusath zu organisieren. Der Wirt, Kreisvolksmusikpfleger Alois Gillitzer, wurde beauftragt, den ersten Kontakt mit den Verantwortlichen des Museums herzustellen. Nachdem dies geglückt war, machten sich Michael Schneeberger und Christoph Zinkl zusammen mit Hans Drexler von der Museumsleitung daran, ein Konzept über den Ablauf des Treffens zu erarbeiten.
Natürlich galt es den gesetzlichen Bestimmungen Rechnung zu tragen. Um dies zu gewährleisten, wurde am 8. Juni 1998 durch die Sachgebietsleiterin am LA-Schwandorf, Frau Schinabeck, den Schießstandsachverständigen Konrad Kraus sowie Hans Drexler und Christoph Zinkl die geeigneten Örtlichkeiten im Freilandmuseum besichtigt und die sicherheitstechnisch notwendigen Maßnahmen erörtert. Am 23. Juni erhielt der Verein den Genehmigungsbescheid und somit behördlicherseits grünes Licht.
Im Freilandmuseum herrschte den ganzen Tag über Publikumsverkehr. Diese besondere Gegebenheit galt es zu berücksichtigen. „Gruppenvorstellungsschießen“ ersannen die Verantwortlichen als Lösung. Hierbei konnte sich jede Böllergruppe mit ihrem eigenen Programm den Besuchern präsentieren, denn dieses Böllerschießen erstreckte sich über den gesamten Tag. Um 16.00 Uhr sollte es dann, als Höhepunkt des Tages, noch ein Platzschießen mit allen Böllerschützen und Kanonen geben.
Die Veranstaltung sollte auch unter eine Schirmherrschaft gestellt werden. Günther Dinnebier, Präsident des Oberpfälzer Schützenbundes, übernahm die Schirmherrschaft und der Hausherr des Freilandmuseums, Bezirkstagspräsident Hans Bradl, konnte als Ehrenschirmherr für das erste Oberpfälzer Böllerschützentreffen gewonnen werden.
Binnen kürzester Zeit wurde eine Ausschreibung gezimmert und an die bekannten Böllergruppen der Oberpfalz versandt.
Am 23. August 1998 war es dann so weit. Unter Leitung von Christoph Zinkl und Michael Schneeberger, unterstützt von Schützenschwestern und Schützenbrüdern der Murachtaler Schützen, ließen es mehr als 150 Böllerschützen im Neusather Freilandmuseum krachen. Das Oberpfälzer Böllerschützentreffen war geboren.
Im Rückblick betrachtet, erwies sich das erarbeitete Konzept als gelungen, sodass bei den Folgetreffen im Grundsatz nichts mehr verändert werden musste.
Am Ende des ersten Oberpfälzer Böllerschützentreffens erhielt jede Böllergruppe vom Repräsentanten des Freilandmuseums Hans Drexler noch eine Erinnerungsmedaille als Dankeschön.
Angesichts des ausgezeichneten Zuspruchs seitens der Böllerschützen war die Entscheidung, die Veranstaltung weiter leben zu lassen, schnell gefällt. Die Verantwortlichen der Murachtaler Schützen waren sich einig, dass es aus verschiedenen Gründen sinnvoll wäre, die Organisation auf eine breitere Basis zu stellen. Deshalb bat man die um das Freilandmuseum beheimateten Böllergruppen, sich an der Organisation zu beteiligen. Mit Hubert Bauer von den Almenrausch Schützen Pirkhof und Reinhard Öchsner von den Auerhahnschützen Steinberg verstärkten zwei weitere Böllerkommandanten das Organisationsteam.
Das nun aus fünf Leuten bestehende Kernteam sah für die künftigen Böllerschützentreffen neben der Durchführung, die Optimierung der Veranstaltung als ihre Hauptaufgabe. Bei den Vorstellungsschießen hatte man bemerkt, dass die Sicherheitsvorschriften nicht von jeder Gruppe gleich interpretiert wurden. Vorbildliches Verhalten bezüglich der Sicherheitsstandards wurde deshalb oberstes Ziel. Natürlich setzte man auch darauf, dass durch die Vorstellungsschießen die Böllergruppen voneinander lernen würden. Um dies zu gewährleisten, übernahmen Reinhard Öchsner und Michael Schneeberger bei den kommenden Böllerschützentreffen den Part eines „Sicherheitsbeauftragten“ und wachten somit über die Sicherheit der Zuschauer und Böllerschützen.
Aber auch das Drumherum sollte noch verbessert werden. Waren beim ersten Treffen der Arbeitskreis Nordbayerischer Böllerschützen durch seinen Präsidenten Eberhard Schulz und der Böllerhersteller Stangassinger mit einem Stand präsent, lud man zukünftig alle namhaften bayerischen Böllerhersteller ein. Um den interessierten Besucher noch besser einzubinden, stellten die teilnehmenden Böllergruppen ihre Böllergerätschaften zur Schau. Als bleibende Erinnerung für die Teilnehmer bot man jetzt auch eine Erinnerungsnadel zum Kauf an.
Aber auch in kultureller Hinsicht wollte man wachsen, der Veranstaltungsort war immerhin ein Museum. Ein Vortrag über das Böllern wurde im Programm fest verankert. Alois Gillitzer bestritt bei den meisten Treffen diesen Part mit hoch interessanten Vorträgen.
Mit diesem nun ausgefeilten Konzept bestritt man die kommenden Oberpfälzer Böllerschützentreffen. Die Teilnehmer- und Zuschauerzahlen wuchsen kontinuierlich. Der alljährlich wiederkehrende Termin im August bot den Böllerschützen auch eine ausgezeichnete Plattform, sich im Gespräch untereinander auszutauschen. Ein Diskussionsthema war immer wieder der von den Böllergruppen geäußerte Wunsch, das Oberpfälzer Böllerschützentreffen sollte zu geeigneten Anlässen auch an Vereine mit einer Böllergruppe zur Ausrichtung außerhalb des Freilandmuseums vergeben werden. Hans Drexler vertrat die Auffassung, dass es auch Auftrag des Museums sei, Brauchtumspflege nach außen zu tragen. So suchten die Verantwortlichen nach Möglichkeiten, diesem Ansinnen zu entsprechen, es sollte ja auch einen geregelten Vergabemodus geben.
Beim Oberpfälzer Böllerschützentreffen 2001 wurden die Böllergruppen über den Vergabemodus informiert und dass sie sich nun über die Geschäftsstelle des Oberpfälzer Schützenbundes um die Ausrichtung bewerben könnten. Die bisher tätigen Organisatoren, Christoph Zinkl und Michael Schneeberger von den Murachtaler Schützen, Hubert Bauer von den Almenrausch Schützen Pirkhof und Reinhard Öchsner von den Auerhahnschützen Steinberg blieben das Entscheidungsgremium bezüglich der Vergabe und benannten sich als „Arbeitsgruppe Oberpfälzer Böllerschützentreffen“.
2002 wurde das 5. Oberpfälzer Böllerschützentreffen - erstmals außerhalb des Freilandmuseums - von den Almenrausch Schützen Pirkhof durchgeführt.
2003 richteten die Auerhahnschützen Steinberg, 2004 die Schützengesellschaft Kastl, 2005 die Burgschützen Stauf und 2006 die Eichenlaubschützen Oberhinkofen das Oberpfälzer Böllerschützentreffen aus.
Das 10. Oberpfälzer Böllerschützentreffen - ein kleines Jubiläum - werden die Edelweißschützen Gebelkofen ausrichten. Aus diesem Grund wurden der Geschichte dieses Böllerschützentreffens in deren Chronik ein paar Seiten gewidmet. Vergaben und Bewerbungen für die nächsten Jahre werden als Beleg genommen, dass sich das Oberpfälzer Böllerschützentreffen weiterhin ungebrochener Beliebtheit erfreut.
Die Arbeitsgruppe „Oberpfälzer Böllerschützentreffen“ begleitet auch weiterhin die veranstaltenden Vereine mit Rat und Tat bei der Vorbereitung und Durchführung.
Neu eingeführt wurden vor einigen Jahren eine Frühjahrs- und eine Herbstversammlung der Oberpfälzer Böllergruppen mit der Arbeitsgruppe. Zweck der Versammlungen ist die Vor- und Nachbereitung der Böllerschützentreffen, Änderungen bei den Vorschriften sowie der Informations- und Gedankenaustausch unter den Böllergruppen. In diesem Sinne; „laotses kracha, es wird nix macha, es hot scho öfter kracht und hot nix g´macht“ (Zitat Kreisheimatpfleger Alois Gillitzer)!
(Oberpfälzer Schützenbund (OSB)- Präsident Franz Brunner, Auerhahn Steinberg - 1.Schützemeister Helmut Hummel, Murachtaler Böllerschützen, - OSB-Landesböllerreferent Christoph Zinkl)
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