Weltmeisterschaften
Junioren-WM Suhl: Die Vorbereitung läuft
Die „heiße“ Phase für die Junioren-WM in Suhl (17. bis 26. Juni) ist angebrochen. Das gilt sowohl organisatorisch als auch sportlich, denn auf beiden Feldern laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.

Tim Kochler, DSB-Koordinator für die WM, telefoniert und schreibt sich derzeit die Finger wund: „Es gibt kurz vor der WM viele Anfragen: Wann kommen die Teams wo an? Wo sind diese untergebracht? Ist der Zeitplan fertig? Was muss für die Eröffnungsfeier geplant werden? Wie sieht es mit Rahmenprogramm und Siegerehrungen aus? Ist mit dem Catering alles klar?“, zählt er einige der zahlreichen Fragen auf.
Fakt ist: Am 17. Juni wird die WM – zum zweiten Mal nach 2017 in Suhl – auf dem Marktplatz feierlich eröffnet, am 18. Juni beginnen die Wettkämpfe mit den ersten Qualifikationen – und auch das erste Finale (14.00 Uhr Luftpistole Juniorinnen) findet dann bereits statt.
Im Idealfall auch mit einer deutschen Schützin. Dafür holen sich die DSB-Athletinnen und -Athleten nun den letzten Feinschliff. Vom 4. bis 7. Juni sind alle deutschen Gewehr- und Pistolen-WM-Teilnehmer in Suhl, konkret: elf Gewehr- und 18 Pistolen-Schützen. Zum einen trainieren sie letztmals vor dem Saison-Höhepunkt auf der WM-Anlage, zum anderen soll die Maßnahme den Teamzusammenhalt stärken.
Auch die Flintenschützen kommen vor der WM noch nach Suhl. Dabei reisen sie direkt von der ersten Rangliste in Schale (4.-7. Juni) an. „Zwischen der Rangliste sowie der Anreise zur WM liegen gerade acht Tage. Wir planen eine dreitägige unmittelbare Wettkampfvorbereitung, die recht kompakt ausfallen wird. Dies ist aber ausreichend, da uns der Stand in Suhl bestens bekannt ist“, so Skeet-Bundestrainerin Katharina Bechtel. Das gilt natürlich auch für die Trap-Schützen, die mit ihrem Lehrgang vom 10. bis 12. Juni in Suhl sind, „damit wir nochmals auf den WM-Ständen trainieren können“, sagt Trap-Bundestrainer Uwe Möller. Und auch hier gilt laut Bechtel : „Die Maßnahme ist auch als Teambildung und Einstimmung auf die WM gedacht.“
Das deutsche WM-Team in Suhl
Flinte: Luise Middel (Wiesbaden), Carlotta Wahl (Suhl), Emilie Bundan (Freren), Maxima Sagel (Paderborn), Jette Stöver (Wildeshausen), Maximilian Seibel (Freren), Valentin Woestmeyer (Saerbeck), Vlad Poddubskiy (Sprendlingen), Tobias Wenzel (Ibbenbüren), Magnus Erdmann (Suhl-Schmiedefeld), Raphael Hapke (Wedemark, alle Skeet), Till Reichardt (Schenklengsfeld), Pius Rosenecker (Dürrwangen), Henry John (Friemar), Ruben Fabisch (Kambs), Nolan Peters (Krakow am See), Lukas Racko (Wittstock), Karla Riehmann (Gotha), Frieda Fahr (Zella-Mehlis), Josefine Schwenzfeier (Hohenwarsleben), Lea Blank (Iffeldorf, alle Trap)
Gewehr: Florian Beer (Mähring, LG & KK), Benedikt Ascher (Waldkirchen, LG & KK), Alexander Karl (Eschede, LG & KK), Moritz Faltinat (Wunstorf, LG & KK), Luis Eichenseer (Neumarkt, LG), Finnja Rentmeister (Voerde, LG & KK), Xenia Mund (München, LG & KK), Katrin Grabowski (Niedernhausen-Engenhahn, KK), Anabell Dörsam (Fürth, KK), Annabelle Lotter (München, LG), Theresa Schnell (Thalmässing, LG)
Pistole: Colin Hilk (Mittenaar-Ballersbach, SFP), Fynn Kramer (Heidelberg, SFP), Fiete Kühn (Frankfurt/Oder, SFP), Phillip Liebrecht (Isernhagen, SFP), Arne Schallus (Suhl, SFP), Ben Spangenberg (Niederaula, SFP)Leon Kabisch (Treplin, LP), David Obenaus (Plessa OT Kahla, LP), Lucas Struck (Frankfurt/Oder, LP), Tjark Buchwald (Neumünster, LP), Moritz Steiner (Gundelfingen, LP), Anakin Sarrach (Booßen, LP), Aileen Pitschke (Erfurt, LP & SP), Franziska Thürmer (Witzenhausen, LP & SP), Lydia Böhmer (Mönchengladbach, SP), Lucy Wernecke (Dresden, SP), Ronja Gmeinder (Weinried, LP), Franziska Abram (Brilon, LP & SP)
LG = Luftgewehr, KK = Kleinkaliber-Dreistellungskampf, SFP = Schnellfeuerpistole, LP = Luftpistole, SP = Sportpistole
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