Bundesliga

Bundesligafinale Rotenburg: Der Finalsonntag mit den Medaillenentscheidungen

08.02.2026 08:51

Spiegel, Spiegel in der Hand, wer sind die besten Teams im Land? Diese Frage wird am Sonntag, 8. Februar, beim Bundesligafinale in Rotenburg an der Fulda ab 9.00 Uhr geklärt. Kriftel oder Kelheim-Gmünd (Luftpistole) sowie Kevelaer oder Kronau (Luftgewehr) kämpfen um den begehrten Meisterspiegel. Tickets gibt es an der Tageskasse, alle vier Matches werden live auf Sporteurope.TV gestreamt.

Foto: DSB / Die Sehnsucht nach dem Meisterspiegel ist groß - nicht nur bei Kevelaers Trainer Simon Janßen.
Foto: DSB / Die Sehnsucht nach dem Meisterspiegel ist groß - nicht nur bei Kevelaers Trainer Simon Janßen.

Das Final-Programm (live bei Sporteurope.TV)

Bronzematch Luftpistole: Sp.Sch.St.Seb.Pier2000 vs. ESV Weil am Rhein 2:3 (1873:1888)
10.30 Uhr Bronzematch Luftgewehr: SV Pfeil Vöhringen vs. Der Bund München
12.00 Uhr Goldmatch Luftpistole: SV Kelheim-Gmünd vs. SV 1935 Kriftel
13.30 Uhr Goldmatch Luftgewehr: SSV Kronau vs. SSG Kevelaer 

Bronzefinale Luftpistole: Der Titelverteidiger holt Bronze
Es war das Duell Titelverteidiger gegen Nord-Zweiter. Und womöglich war die Motivation auf Seiten des Teams von Pier2000 größer, denn die Rheinländer standen erst zum zweiten Mal in einem Bundesligafinale und hatten noch nie Edelmetall gewinnen können. Auf jeden Fall gelang der Start in das Match, vor allem Tobias Kaulen auf Position drei begann furios, setzte seine ersten sechs Schuss in die Zehn und ging am Ende mit 98 Ringen und einem Vorsprung von sechs Ringen gegenüber Konkurrent Patrick Meyer aus der ersten Serie heraus. Auch die anderen Schützen vom Nordligisten hielten sich mehr als wacker, so beispielsweise Robin Januszek auf Position vier, der nach der ersten Serie ebenfalls vorne lag (96:93 vs. Enrico Schaich). Weil hielt an den Spitzenpositionen eins - Michael Schwald vs. Miriam Jako (96:94) - und zwei - Cedric Grisoni vs. Markus Kremser (97:95) - dagegen und ging dort mit jeweils zwei Ringen Vorsprung in die nächsten drei Serien. Das Ergebnis verfestigte sich nach der zweiten Serie, wobei Meyer gegenüber Kaulen und Schaich gegenüber Januszek jeweils drei Ringe gutmachen konnten. Dafür ging Andreas Kögler auf Position fünf gegen Nathalie Schelken mit drei Ringen in Führung (185:182). Schwald (195) und Grisoni (194) schossen richtig stark und wiesen nach zwei Serien jeweils fünf Ringe Vorsprung gegenüber ihren Konkurrenten auf. Nach und nach schlug das Pendel in Richtung des Titelverteidigers, Meyer übernahm ebenso die Führung nach der dritten Serie wie auch Schaich. Doch Pier kämpfte verbissen um jeden Ring, die Hochrechnungen sahen die Weiler oftmals mit nur einem Ring vorne. Nahezu zeitgleich wurden die ersten finalen Punkte vergeben: Kögler sorgte für das 1:0 für den Außenseiter, Meyer glich für Weil aus. Schaichs 376 Ringe waren nicht mehr einzuholen, Schwald machte den Sieg mit seinen hervorragenden 390 Ringen perfekt. Da half es Pier auch nicht, dass Kremser das Match gegen Grisoni noch gedreht hatte. „Ich bin stolz auf mein Team, das drei sehr gute Ergebnisse an diesem Wochenende geschossen hat“, lobte Trainerin Helga Kopp ihre Mannschaft. Ihr jüngster Schütze Enrico Schaich gewann bei seinem zweiten Finalauftritt seine zweite Medaille: „Man kann nicht jedes Jahr gewinnen, ich bin froh, wieder eine Medaille gewonnen zu haben, mega. Und im nächsten Jahr greifen wir wieder an!“ Für Weil war es die insgesamt sechste Medaille bei einem Bundesligafinale, nunmehr weist der Verein je zwei Medaillen in Gold, Silber und Bronze auf.

Sp.Sch.St.Seb.Pier2000 vs. ESV Weil am Rhein 2:3 (1873:1888)
Miriam Jako vs. Michael Schwald 375:390
Markus Kremser vs.Cédric Grisoni 379:378
Tobias Kaulen vs. Patrick Meyer 373:377
Robin Januszek vs. Enrico Schaich 374:376
Andreas Kögler vs. Nathalie Schelken 372:367

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